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Jeder Teller eine Szene: Food-Fotografie wie ein Profi

Ist ok, wir haben es alle schon mal getan. Wir waren diese Person, die beim Brunch – über einen Teller hübsch arrangierter Leckereien gebeugt – krampfhaft versucht, ein gutes Foto zu schießen. Und dafür das ein oder andere Augenrollen kassiert hat. Und am Ende? Ist das Bild irgendwie doch nur so lala. Um dir solche Szenen zu ersparen, haben wir die Fotografin und Stylistin Anna Cor um ihre Tipps gebeten. Auf ihrem Instagram-Account begeistert sie uns regelmäßig mit ihren gekonnten Stilleben und traumhaften Table-Scapes. Hier verrät sie ihre Tipps zur Food-Photography.

@anna.cor

@anna.cor

1. Natürliches Licht – es ist und bleibt einfach die schönste aller Lichtquellen. Beobachte das Licht bei Dir zuhause, wo fällt es am schönsten durch’s Fenster? Im Schlafzimmer vielleicht? Dann machst du dort deine Bilder, nicht zwangsläufig am Küchentisch. 

2. Passende Props. Teller mit niedrigem Rand sind ideal, hohe Ränder werfen unerwünschte Schatten. Matte Oberflächen sind besser als polierte – letztere reflektieren Licht, was das fotografieren erschwert und gerade bei Anfängern oft weiße Flecken im Bild erzeugt. Bei Gläsern gezielt solche aus sehr dünnem Glas finden – dickes Glas verzerrt oder verfärbt dein Motiv. 

3. Achte auf die Farben! Komplementärfarben ergeben ein sehr dynamisches Bild, analoge oder monochrome Töne wirken ruhig. Es gibt viel Literatur über Farbtheorien – wenn man gute Bilder machen will, lohnt es sich, sich da mal etwas einzulesen.

4. Arbeite mit verschiedenen Texturen. Stoffe und Lebensmittel haben da viel zu bieten. Wir Stylisten verwenden oft auch einfach Vorhangschals als Tischdecken oder zerreißen sie, um schöne Leinenservietten mit ausgefranstem Rand zu erhalten. Denn je vielschichtiger die Strukturen sind, umso lebendiger wirken am Ende die Bilder. 

5. Visual Storytelling! Überleg dir, welche Geschichte du erzählen willst und stelle eine emotionale Verbindung zwischen Bild und Betrachter her. Das geht indem du dunkel und moody fotografierst oder vielleicht eine Hand im Bild zeigst. Toll ist es auch den Herstellungsprozess zu zeigen. Wenn ihr den nächsten Shoot vorbereitet, kann ich daher nur raten, dass ihr nicht nur über das Rezept und das Styling nachdenkt sondern auch über gesamte das Setting, in dem die „Kochgeschichte“ erzählt wird.

@anna.cor

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Autor: Lisa Wenske

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