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4 Dinge, die du vor dem Wände streichen wissen solltest

Es stimmt schon, ein frischer Farbanstrich ist die einfachste Variante, ein Interior aufzufrischen – vorausgesetzt natürlich, man weiß, was man tut. Um dich in puncto Wandfarbe auf den neuesten Stand zu bringen, haben wir uns Colour Consultant Tash Bradley vom neuen Londoner Farb-Label Lick Home mit ins Boot geholt. Hier verrät sie, was viele Hobby-Renovierer glauben über Wandfarbe zu wissen. Spoiler: Vieles davon stimmt leider nicht.

@1930s_semi_charmed_life

@jeysuleyman

1. Farb-Mythos: Helle Farben sind für kleine Zimmer die beste Wahl

Wandfarben für kleine Wohnungen haben wir zwar schon besprochen, aber ich muss erneut betonen, wie super dunkle Farben in kleinen Zimmern funktionieren. Ich würde sogar die Decke direkt mitstreichen. Das scheint vielleicht extrem, Fakt ist aber, dass eine ununterbrochene Farbfläche Kanten kaschiert und fast wie ein Weichzeichner wirkt. Nach Norden ausgerichtete Räume (berüchtigt für schwierige Lichtverhältnisse) würde ich nie Weiß streichen – Schatten treten auf Weiß eher hervor, das kann dann schnell trist aussehen.

2. Farb-Mythos: Wände und Decke nicht in der gleichen Farbe streichen 

Zwischen gestrichenen Wänden und einer reinweißen Decken entsteht ein starker Kontrast, der den Blick des Betrachters automatisch auf sich zieht. Der Effekt? Man sieht ganz klar, wo die Wand endet und die Decke beginnt – das kann sogar die Deckenhöhe optisch reduzieren. Eine Lösung kann sein, für die Decke einen Weißton mit Untertönen ähnlich der Wandfarbe zu wählen. Noch besser finde ich es aber, wenn man die Decke in einer dunklen Farbe streicht, Tintenblau oder sogar Schwarz. Sicherlich ein gewagter Schritt, aber man wird belohnt mit Decken, die sich tatsächlich höher anfühlen – und einem einmaligen Raumgefühl.  

3. Farb-Mythos: Das Testen von Farben kann man sich sparen

Bitte, bitte Wandfarben immer erst als Muster bestellen. Farben zuhause auszuprobieren und in den Lichtverhältnissen zu testen, ist essentiell. Mit Farbflecken an der Wand zu leben, selbst wenn es nur für einige Tage ist, mögen dabei die wenigsten von uns. Lick liefert deswegen abziehbare Farbflächen, die du von Wand zu Wand, Zimmer zu Zimmer tragen kannst. Ich würde empfehlen, dein Farbmuster morgens, mittags und abends zu  betrachten, sowie neben Türrahmen, großen Möbeln und Fenstern. 

4. Farb-Mythos: Den richtigen Farbton zu finden dauert lange und ist kompliziert 

Die richtige Nuance für dein Zuhause zu finden, ist eigentlich gar nicht so schwer. Scanne dazu als erstes die bestehenden Farben in deinem Zuhause, in Möbeln, Textilien und Accessoires. Oder beginne mit einem Kunstwerk, das du liebst – welche Farben kannst du identifizieren, welche Untertöne? So beginnen übrigens auch viele Interior Designer die Entwicklung von Farbkonzepten, da Gemälde in der Regel einen Fokuspunkt im Raum bilden. Und wenn es dann an das Auswählen von Mustern geht, würde ich nie mehr als drei Optionen bestellen – andernfalls ist man sofort wieder von den Entscheidungsmöglichkeiten überfordert.

@thewisleyproject

@melanie.licht

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