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Von Soirées über den Dächern Berlins

Von Soirées über den Dächern Berlins

Für einen Moment ist es irritierend. Die Türen des Disco-Musik spielenden Fahrstuhls gehen auf und wir stehen mitten auf einer leeren Dachterrasse – vor uns die Weite der Berliner Skyline. „Hallo, hallo, hallo – kommt rein, kommt rein. Möchtet ihr Tee? Einen Smoothie vielleicht?“ Ein paar Schritte über die Terrasse und wir betreten Cloudy Zakrockis Berliner Zuhause: Eine charmante Dachwohnung in Mitte [„Schuhe könnt ihr anlassen!“]. Als Chefredakteurin ist Cloudy das kreative Mastermind hinter dem deutschen Ableger von Refinery29, ein Online-Magazin für Millennials, das wie kaum ein anderes den Spagat zwischen Lockerleichtem und großen Themen schafft. Ihr Zuhause reflektiert das: Inspiriert von vielen Trips nach L.A. ist das Penthouse unangestrengt cool – voller Vintage-Schätze, besonderer Souvenirs und beneidenswert opulentem Blattwerk. Wir entdecken hier in der Tat vieles, das wir spannend finden. Und nehmen euch mit auf eine kleine Tour:

 

Das Penthouse hat bemerkenswert positive Energie ...

Vielleicht aufgrund der vielen Elefantenfiguren? „Im Feng Shui sind zum Fenster ausgerichtete Elefanten mit erhobenem Rüssel Glücksbringer. Einmal hatte ich eine ganz furchtbare Fashion Week – als ich nach Hause kam, wusste ich sofort warum: Eine Freundin hatte all meine Elefanten umgestellt!“

... genau wie seine Bewohnerin

„Ich bin ein wahnsinnig geselliger Mensch und liebe es, Freunde um mich zu haben. Im Sommer chillen wir alle zusammen auf meiner Dachterrasse und im Winter veranstalte ich regelmäßig gemütliche Abende bei mir Zuhause. Dann wird Essen bestellt und die Nacht durchgequatscht.“

In Einrichtungsfragen verlässt sich Cloudy ganz gelassen auf ihr Gefühl

Ihr einziger Interior-Tipp: Relax. „Ich versuche nicht krampfhaft, einem Stil zu folgen. Was mir gefällt, kaufe ich und schaue erst nach und nach, was dazu passt. Ich hatte zwar über Monate keine Stühle für den Esstisch, dafür befreit mich meine entspannte Herangehensweise aber wahnsinnig – und macht die Wohnung zu genau der Oase, die sie heute für mich ist.“

Und habt ihr die Pflanzen gesehen?

„Ich mag einen Mix aus Midcentury und L.A.-Style, deswegen die vielen Pflanzen: Aloe vera, Paradiesvogelblume, Glücksfeder. Die West Coast empfinde ich als grün und sehr naturnah – es ist diese kalifornische Leichtigkeit, die ich mir unbedingt nach Hause holen wollte.“

Hier klappt der Spagat zwischen Klassikern und Secondhand-Schätzen

Das Midcentury-Sideboard habe ich für 20€ entdeckt – ich bin echt nicht wählerisch mit so was. Aber zwei Designerstücke standen jahrelang ganz oben auf meiner Wunschliste: der ovale Tulip Table von Saarinen und ein Couchtisch von Noguchi. Beide Wünsche habe ich mir erfüllt und erfreue mich jeden Tag an diesen außergewöhnlichen Stücken.

Das schönste „Accessoire“ des Interiors: Freunde und Familie

„Meine Freunde wissen von meinem Hang zu kleinen Mitbringseln: Eine meiner besten Freundinnen hat mir kürzlich ein Nazar-Amulett aus Mykonos mitgebracht, andere sehr gute Freunde schenkten mir ein Bild von Johnny Depp aus Fear And Loathing In Las Vegas zum Einzug. Eine weitere beste Freundin hat mich gemalt und mir die Skizze geschenkt – ich liebe diese persönlichen Elemente in meiner Wohnung.“

Cloudys Kunstsammlung ist unaufgeregt aber ausgefallen

Eine Madonna-Fotografie, Bilder von Refinery29-Shoots, Gemälde ihres Vaters – die Hausherrin hat ein Händchen für einzigartige Objekte. „Mein Pate war Teil des Teams, das Die Schlümpfe produzierte. Er selbst war Zeichner der Serie in den USA – ein paar der originalen Skizzen, man nennt sie Foils, hängen gerahmt in meiner Küche.“

Sterne gucken kann man bei Cloudy auch drinnen

„Ich glaube an das Universum und an Astronomie. Wenn ich ehrlich bin, auch ein wenig an Astrologie. Für mich ist einfach offensichtlich, wie sehr wir von der Natur, der Sonne, den Sternen, selbst Ebbe und Flut beeinflusst werden. Für Sterne habe ich vielleicht auch deswegen ein Faible – das Motiv ist auf meinen Schuhen, Taschen, Kleidung. Als nächstes kommt vielleicht ein Tattoo.“

Dürfen wir einziehen?

Bast, Kuschelkissen und softe Pastelltöne – im Schlafzimmer wird es richtig gemütlich: „Bevor ich einzog, bin ich viel gereist und habe nie verstanden, wieso Menschen ihre Wohnung so sehr als Rückzugsort brauchen. Das hat sich komplett geändert. Jetzt liebe ich es, mich auszubreiten und stundenlang im Bett zu chillen. Meist habe ich nur einen Abend in der Woche für mich – der wird aber komplett ausgekostet: Lieblingsessen, Lieblingsserie, Lieblingsbett.“

Von der Dachterrasse sind wir hellauf begeistert

„Ich liebe meine Dachterrasse! Sie ist zum echten Treffpunkt für meine Freunde geworden – manchmal fragen sie mich nach dem Schlüssel, um hier abzuhängen, wenn ich verreist bin. Für den heißen Berliner Sommer haben sie mir sogar eine Gartendusche geschenkt.“

Die rosige Berliner Aussicht haben wir ja erwähnt, oder?

„Für mich ist Berlin momentan die tollste Stadt der Welt. Nirgendwo sonst kann man sich so frei entfalten wie hier. Hier kommt man mit so vielen unterschiedlichen Menschen aus so vielen Kulturen zusammen – das erweitert den Horizont. Man kann hier das beste Fine Dining erleben oder um die Ecke den besten Döner bekommen. Berlin ist super grün, man hat eine wahnsinnig hohe Lebensqualität: Hier kann man arbeiten, feiern, chillen, träumen – Berlin ist alles und nichts, vor allem aber genau das, was man selbst daraus macht.“

Autor: Lisa Wenske
Fotograf: Anna Cor

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