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Rebecca Hector Clarke von Nook of the North an ihrem Esstisch

100% Style, null Chaos: Ein Familienzuhause im Nordic-Chic

Ein puristisches Interior trotz turbulenten Familienalltags? Ja, das kann klappen. Der beste Beweis: das Zuhause von Rebecca Hektor Clark. Die Gründerin der Stick- und Schmuckmarke Nook of the North lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in einem kleinen englischen Dorf. In ihrem Haus hat es die Britin geschafft, einen reduzierten Look im Nordic Style zusammenzustellen. Uns hat sie verraten, wie sie das gemeistert hat.

Alles in Balance

Rebecca hat nichts dem Zufall überlassen: „Wir haben uns bewusst für die Faye Pendelleuchte entschieden. Über dem Esstisch entsteht so ein angenehmes, warmes Lixht. Ich liebe, wie sie mit dem hohen Bogen, dem Messing-Finish und den Milchglaskugeln Stil und Funktion vereint.”

Gute Grundlage

Ein erfolgreiches Interior beginnt mit der richtigen Basis: „Wir haben jede Wand und Decke neu verputzen lassen – das hatten wir auch in unseren vorherigen Wohnungen am Anfang gemacht. Alle bunten Wände haben wir mit Farrow & Ball Farben gestrichen, die ihnen so ein intensives, edles Finish geben.”

Schön verbunden

Beim Einzug bot das Haus der Familie 84 Quadratmeter Wohnfläche. Zwei Erweiterungen später sind es nun 163 Quadratmeter. „Am schwierigsten war es, die alten und neuen Räume des Hause visuell zu verbinden. Die Lösung: die unbehandelten Holzdielen, die aus alten Türen geschreinert worden sind.”

Völlig von der Wolle

„Als größte Herausforderung der Renovierung würde mein Mann sicher die Isolierung des Bodens mit Schafswolle nennen. Dafür musste er Tage in dem schmalen Spalt zwischen den Dielen im Erdgeschoss verbringen. Das war ein undankbarer Job, aber am Ende den Aufwand absolut wert.”

Gut zu Fuß

„Viele unserer Möbel stehen auf Füßen, sogar die Küchenunterschränke. Dadurch wirkt der Raum größer. Noch ein Tipp: Man sollte bei allen wichtigen Möbeln auf Design und Qualität achten, damit sie einige Jahre täglichen Gebrauch aushalten. Da ich selbst Dinge mit meinen Händen fertige, faszinieren mich Gegenstände, deren Bauweise und Finish von echter Handwerkskunst zeugen.”

Ideales Licht

„Wir lieben die Küche – wir sind hier ständig. Sie hat sich durch den Anbau komplett verändert. Für die Wände haben wir die Starkey Wandlampen gewählt. Sie sind perfekt für die Lichtverhältnisse hier, da wir keine Wandschränke haben. Ihr puristisches Design und die Vintage-Glühbirnen sehen einfach toll aus – genau so hatten wir uns das vorgestellt.”

Mein Stil

„Beim Einrichten gefallen mir gerade Linien und Midcentury-Design. Am Ende sollte durch die Möbel, die Dekoration und die Beleuchtung ein Gefühl von Weite und Harmonie entstehen.”

Neustart

„Vor kurzem wagte ich beruflich den Sprung ins kalte Wasser. Ich kündigte meinen Job im Museum, da ich mich auf meine eigene Arbeit konzentrieren wollte. Mit der Renovierung und den Erweiterungen bauten wir auch ein Studio ein. Seitdem das Haus fertig ist, genieße ich es sehr, von hier aus zu arbeiten.”

Und jetzt?

„Kurz nach dem Hauskauf, rissen wir die Wände zum „Box Room” raus. Dieses kleine Zimmer im Erdgeschoss, das typisch für britische Häuser ist, brauchten wir nicht. So wirkt der Eingang jetzt offener. Die Bücherregal ließen wir maßanfertigen. Am Ende soll hier eine Leseecke für alle entstehen - unser nächstes Projekt.”

Autor: Carly-Ann Clements
Fotograf: Joanne Crawford

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