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Ein Küchenchef über fotogenes Anrichten

Dinnerpartys mögen derzeit etwas anders aussehen, aber eines gilt auch weiterhin: Das Auge isst mit. Ganz gleich, ob du allein, mit deinen Mitbewohnern oder beim Zoom-Dinner isst – wir haben die passenden Styling-Ideen. Hier teilt Supper-Club-Gründer und Küchenchef Joseph Denison Carey seine Tipps für's Anrichten toller Teller.

@joechef_

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1. Supper Clubs haben ihren Ursprung in privaten Wohnungen – ein Hintergrund, den ich nicht vergessen will. Mir ist es deshalb genauso wichtig, dass sich meine Gäste wohlfühlen, wie das passende Besteck und die richtigen Weingläser parat zu haben. Ich liebe warmes, sanftes Licht, um ein Gefühl der Gemütlichkeit zu erzeugen. Tisch und Stühle aus Holz sind toll, gebügelte weiße Tischdecken lasse ich lieber weg.

2. Meiner Erfahrung nach ist ein guter Koch auch immer gut organisiert. Alles hat seinen Platz, sowohl in der Küche als auch im Esszimmer. Kleine Glasbehälter für Lagerware wie Salz, Gewürze und Hülsenfrüchte sind eine großartige Ergänzung – sowohl für die Präsentation als auch für's Ordnung halten.

3. Stil ist etwas Individuelles – aber versuche einfach konsistent zu bleiben. Auf einer Speisekarte wäre es seltsam, etwa eine klassische, französische Vorspeise zu servieren, gefolgt von deutscher Hausmannskost. Dasselbe gilt für die Wahl der Deko. Was auch immer dein Style ist, übertrage ihn einfach in jedes Detail deines Dinners: vom Essen über das Geschirr bis hin zum Wein.

4. Der Tisch darf schlicht gedeckt sein. Als Küchenchef sind die Teller wie die Leinwand, auf der du deine Arbeit präsentierst. Am besten wählst du ein Geschirr, das nicht vom Essen ablenkt.

5. Ganz gleich, ob dein Abendmenü à la carte oder als Family Style Dinner serviert wird, mit tollem Serviergeschirr kann man nur punkten. Bei größeren Menüs bevorzuge ich kleinere Schüsseln und Teller, um die Größe der Gänge widerzuspiegeln. Wird alles auf einmal aufgetischt, sind große Servierschüsseln und Teller mit Salatbesteck viel nützlicher. Funktionalität ist mindestens ebenso wichtig, wie die Ästhetik.

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Autor: Natalie Wall

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