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Get it done: Eine Projektmanagerin über effizientes Einrichten

Hohe Decken, Vintage-Pieces und eine pastellige Farbpalette – Charlotte Antonias Zuhause verkörpert Instagram-Goals. Aber der sorgfältig kuratierte Look der Räume ist keinesfalls zufällig entstanden: Als freiberufliche Stylistin und Projektmanagerin in einer Agentur, weiß die Schweizerin ganz genau, wie man herausragende kreative Ergebnisse innerhalb eines gesetzten Zeitrahmens – und Budgets – abliefert. Hier verrät sie uns, wie der elegante Style ihrer Züricher Wohnung entstand.

@charlotte_antonia

@charlotte_antonia

1. Anders als viele Projekte, kann das Einrichten eines Zuhauses sich schon mal wie ein Neverending Project anfühlen: Eine Arbeit, die nie zum Ende kommt. Und das ist in Ordnung so. Wichtig ist also vor allem das Expectation Management am Beginn, also das Überprüfen deiner eigenen Erwartungen. Nach einer Woche, einem Monat (oder auch einem Jahr) wird die neue Wohnung nicht perfekt sein. Im Gegenteil! Genieße den Prozess des Zusammenwürfelns, Ergänzens und Ausmistens. Meist ist es genau diese Zeit, in der der echte Charakter eines Interiors entsteht.

2. Vielleicht begann bei dir alles mit einem Moodboard oder einer Vision des Looks, den du umsetzen willst. Das ist vorbildlich, aber trau dich auch an den gelegentlichen Stilbruch: Meiner Erfahrung nach sind es visuelle Ausreisser, die einer Einrichtung Individualität geben. Wenn dein Herz also für diese eine eklektische Lampe schlägt, nur zu. Auch wenn sie vielleicht nicht 100% zu deiner skandinavisch-minimalistischen Ästhetik passt.

3. Ein Punkt zum Thema Budget: Investiere es dort, wo es Sinn macht. Nichts gegen ein aktuelles Trendteil, das gerade alle Influencer haben – aber sei dir bewusst, dass du dich schon in zwei, drei Jahren nach etwas Neuem sehnen magst. Wir kennen das Prinzip ja alle aus der Mode ...

4. Ich mag es aufgeräumt. Schöne (!) Stauraumoptionen sind also essentiell. Klar, in offenen Regalen lassen sich Täschchen, Schmuck und Sonnenbrillen super inszenieren. In der Regel dauert es aber nicht länger als eine Woche, bis der Staub Überhand nimmt. Plane deshalb von Anfang an ein smartes Organisationssystem, das zu dir und deiner Wohnung passt und investiere in schöne Kommoden und Schränke. Es lassen sich darauf Blumen oder Bilder arrangieren? Na umso besser.


5. Eine gute Projektmanagerin kann Prioritäten setzen. Das hieß für mich, die Dinge im Schlafzimmer schlicht und einfach zu halten: Ein Bett, ein Sideboard, eine Leuchte, dazu eine Pflanze – das reicht vollkommen. Einzig bei der Bettwäsche darf investiert und experimentiert werden, ich bin neuerdings besessen von bunten Bezügen.

@charlotte_antonia

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Autor: Lisa Wenske

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