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Alex und Mark mit ihrem Sohn Cass

Upstairs downstairs: Ein Haus, zwei Looks.

Der Kauf des ersten eigenen Zuhauses ist immer eine Zäsur. Doch mit der Wahl der Immobilie stehen viele weitere Entscheidungen an. Wie soll das Interior aussehen? Alex Holder und ihr Mann Mark wollten sich nicht festlegen und wählten für Haus in London zwei Looks. Das Obergeschoss verwandelten sie in eine Ruhezone im Nordic Style und im Wohnbereich unten setzten sie auf kräftige Farben.

Familie vor

„Wir würden unser Zuhause nie im Stil eines Hotels stylen, wo alles in Schränken verschwindet. Wir sind gerne umgeben von unseren Büchern und Dingen.” Mit dunklen Wänden, warmen Holzdielen und edlen Stoffen haben Alex und Mark ein einladendes Zuhause geschaffen, in das sie gerne einladen, wo beide gerne arbeiten und sich auch ihr Sohn Cass wohl fühlt. „Beim Auswählen von Möbeln dachten wir auch immer daran, wie sie nach einer Woche mit Kleinkind aussehen werden.”

Scott ist hot

„An dem Scott Sessel liebe ich, dass er sich so gut für Colour-Blocking eignet. Und der Stoff wirkt wundervoll edel. Man will sich einfach sofort in ihn fallen lassen. Wir haben so viele Bücher und in diesem Raum verbringen wir viel Zeit mit Lesen und Schreiben, da wir beide von Zuhause aus arbeiten. Es fühlt sich schön an einen Ort im Haus zu haben, der extra dafür da ist, Arbeit zu erledigen.”

Alles locker angehen

Viele der Menschen, die wir für unsere Homestories besuchen, betonen, dass es ein Fehler wäre, beim Einrichten einfach nur Trends zu folgen. Aber was tun, wenn der eigene Geschmack gerade angesagt ist? „Krampfhaft versuchen anders zu sein, funktioniert doch auch nicht. Wir hätten fast die ganze Küche grün gestrichen, weil wir Navyblau als zu gewöhnlich empfanden. Zum Glück haben wir das bleiben lassen.”

Test bestanden

Man sollte sich vom ersten Eindruck nicht täuschen lassen. Ein dunkleres Farbkonzept zu entwickeln, kann ganz schön die Nerven strapazieren, selbst bei experimentierfreudigen Gemütern: „Ich würde eine Farbe immer erst an verschiedenen Wänden eines Raums testen und nicht nur an einer Stelle”. Und bisweilen stellt sich auch erst im Nachhinein heraus, was für einen Effekt eine Farbe erzeugt: „Das Navyblau passt zu vielen der Spielzeuge von Cass. Darauf haben wir natürlich nicht geachtet, aber so wirkt der Raum manchmal wie ein Spielzimmer.“

Gut investiert

„Mein Tipp: Für Boden und Arbeitsflächen etwas mehr Geld auszugeben. Der Boden war unsere teuerste Anschaffung. Ich liebe natürliches Holz und unseres ist wiederaufbereitet. Wenn man ein ganzes Haus renoviert, fliegen oft alle originalen Dinge raus. Und ich wollte unbedingt etwas Altes. Jetzt fühlt sich hier nicht alles total neu an, da der Boden ein bisschen Geschichte mit sich bringt.”

Aber sicher

So gerne es sich Alex und Mark sich mit schönen Dingen umgeben, manchmal müssen sie sich ein wenig bremsen. „Am Ende zählt, dass Cass in einer sicheren Umgebung aufwächst. Ein Sofatisch aus Glas wäre also nicht so gut, auch wenn Mark sich so einen schon länger wünscht.”

Locker lassen

„Ich möchte einfach nicht so leben, dass man ständig aufpassen muss und Sachen wegräumen muss.  Das macht keinen Spaß. Deshalb haben wir gar nicht erst Vasen und Lampen aufgestellt. Und uns auch gegen einen offenen Kamin entschieden. Das hört sich vielleicht nach Kompromissen an. Aber so kann Cass einfach hier rumrennen und spielen, ohne dass ich ständig daneben sein muss.”

Wohl überlegt

Alles, was sich Alex und Mark für die Wohnung angeschafft, haben, wurde mit viel Bedacht ausgewählt: „Unser erster Kauf war das Sofa von MADE.COM. Ein klassisches Design und gleichzeitig modern. Mir gefallen an ihm die traditionellen Elemente wie die Polsterung im Chesterfield-Stil, aber es ist auch einfach praktisch. Man kuschelt sich darauf gerne in einer Decke ein. Uns gefallen viele Designs von MADE. Gerade im Colour Blocking sind sie sehr gut.”

Rückzüg nach oben

Ein starker Kontrast erwartet einen im Obergeschoss: Ein ruhiger, entspannter Look zum Relaxen: „Hier wollten wir es praktisch haben, diese Zimmer sind nur für die Nacht und zum Anziehen. Das ganze Leben spielt sich unten ab. Dort arbeiten wir und verbringen die Zeit gemeinsam. Nach oben geht es nur zum Schlafen. ”

Glückliche Trennung

Laut Lisa Artis, die als Schlafberaterin arbeitet, ist diese Trennung eine smarte Entscheidung:  „Des Schlafzimmer sollte ein Rückzugsort sein und wirklich nur zum Schlafen genutzt werden. Online-Shopping oder Arbeiten sollte man nicht darin.”

Back to the basics

Bei allen Gedanken, die man sich in einen neuem Haus zum Styling macht, am Ende zählt für Alex vor allem eins: „Ich brauche nur eine Daunendecke und ein Kissen und schon fühle mich ich Zuhause.”

Autor: Carly-Ann Clements
Fotograf: Liz Seabrook

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