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Das farbenfrohe Apartment von Chris & Isobel

Das farbenfrohe Apartment von Chris & Isobel

Das große Potential des Hauses erkannten Chris Clarke und seine Partnerin Isobel sofort. Von verbrannten Steckdosen, fleckigem Teppich und der schlechten Raumaufteilung ließ sich das kreative Paar – er ist Deputy Creative Director beim Guardian, sie Konditorin – nicht abschrecken. In der oberen Etage richteten sie sich eine Wohnung ein, während im Erdgeschoss die Schwester von Chris und ihr Mann einzogen. Zwei Jahre später sind die Renovierungsarbeiten abgeschlossen und wir durften uns die farbenfrohe Wohnung mit Künstlervibe genauer anschauen.

 

Haus voller Persönlichkeiten

„Eines ist sicher: Überall im Haus sieht man Objekte mit Gesichtern.”

Begabte Freunde

Isobel: „Mir gefällt es, eine Wohnung mit vielen Kleinigkeiten zu füllen – so fühlt sie sich heimeliger an. Das habe ich von meiner Mutter. Mein Vater war in der Armee, deshalb zogen wir alle zwei Jahre um. Noch vor dem Einzug würde meine Mutter es immer schon mit Dingen befüllen, so dass es sich schon ein bisschen nach Zuhause anfühlen würde. Von jeder Reise bringe ich etwas mit. Viele der Objekte stammen von Künstlerfreunden, der Cut-Out ist etwa von Hattie Newman.”

Design mit Prinzip

Chris: „Meine Designphilosphie, der ich als Creative Director folge, habe ich auch in diesem Haus angewandt. Ich mag Dinge mit Funktion, den Bauhausstil mit seiner puristischen, klaren Form und Funktion. Das hat viele meiner Entscheidungen und das Farpspektrum beeinflusst.”

Do it yourself

Isobel: „Kork als Bodenbelag haben wir in dem National Trust Haus in 2 Willow Road, Hampstead, gesehen. Das hat uns gefallen und wir wollten es gleich ausprobieren. Nach zwei Tagen bin ich allerdings den Tränen nahe gewesen. Unser Boden ist nicht eben und die Wände ein bisschen schief. Es war ein Albtraum. Am Ende sind wir für ein Wochenende aus London geflohen – und aus dem Haus.”

Colourblocking

Chris: „Wir haben in Kunstgallerien gesehen, dass in grau gestrichenen Räumen Farbe viel schöner zur Geltung kommt – ein Trick, der auch beim Fotobearbeiten funktioniert. Das Ziel ist ja immer, dass die Objekte in einem Raum hervorstechen.”

Blickkontakt

Chris: „Mein Vater gab mir den besten Einrichtungstipp: Man soll den Augen ein Freude machen. Wir beide streben in unseren Jobs nach Perfektion. Das sollte man aber gar nicht, wenn man mit Materialien arbeitet, die das nicht zulassen. Oder bei einem Haus, das nicht gerade ist.”

Marmorfliesen

Chris: „Die Fliesen sollten wie Backsteine angeordnet werden, aber der Handwerker hat sie einfach so verlegt. Was uns jetzt wirklich sehr gefällt.”

Gesammelte Geschichten

Isobel: „Ich habe viele Schüsseln, Teller und Objekte angesammelt. Die würde ich nie in einem Schrank verstecken wollen, also kamen sie in die offenen Regale.”

Strandlicht

Chris: „Dieses Neonlicht hat mir mein ältester Freund Alex zum 30. Geburtstag geschenkt. Wir wuchsen in Torbay auf – der Riviera Englands. Darauf spielt die Palme an.”

Pianoparty

Chris: „Wir laden gerne Gäste ein, im Winter am liebsten in die Küche. Aber irgendwann zieht es uns immer in die Lounge um Platten anzuhören oder um sich am Piano zu versammeln.”

Licht in Bewegung

Isobel: „Ich liebe die Hängelampe über dem Esstisch. Als Kind hatten wir daheim ein ähnliches Modell, da hab ich oft die Höhe verstellt. Unsere erste Lampe in dem Stil haben wir aus Draht, einem weißen Emailleschirm und einem Deckenhaken gebastelt. Diese Lampe war der perfekte Nachfolger.”

Angst vor Grau

Isobel: „Die graue Farbe ist der Ton ‚Callisto‘ von Valspar. Vor ihr heben sich alle Farben sehr schön ab. Ursprünglich waren die Räume alle weiß, das wirkt recht kalt. Wir haben im Sommer alles grau gestrichen und am Ende fragten wir uns kurz: „Was haben wir nur getan?“ Aber mit der Zeit sieht man, wie sich die Farbe über den Tag im Licht verändert, und sie wirkt gar nicht mehr so dunkel.”

Farben

Chris: „Selbst Frida und Oskar, unsere Katzen, sind grau. Wir lieben Farbe, aber an Objekten und Kunstwerken. Farben wirken vor Grau besonders intensiv, sodass die Stücke mehr Aufmerksamkeit bekommen.”

Erster Eindruck

Chris: „In die Haustür haben wir etwas mehr investiert. Sie sieht man als erstes, wenn man nach Hause kommt und sie wirkt so wunderschön einladend nach einem langen Tag.”

Autor: Ellen Kirkpatrick
Fotograf: Ben Ander

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