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Fantastisch flamboyant: Zuhause bei Megan Ellaby

Fantastisch flamboyant: Zuhause bei Megan Ellaby

Das Interior der Fashion-Influencerin Megan Ellaby ist eine Meisterleistung fulminanter Farbanwendung. Ihr viktorianisches Townhouse in Manchester stylte sie, wie sie sich kleidet: verspielt, farbenfroh, maximalistisch. Und obwohl sie erst vor einem Jahr mit ihrem Freund George und Dackel-Duo Peter und Nancy hier einzog, fühlt sich das Haus an, als wäre es über Jahre mit Sorgfalt kuratiert worden. Quirlige Farben, Stimmungsleuchten, Kerzen, Kunstwerke und Musikinstrumente entdeckt man überall. Wir haben die Bloggerin Zimmer um Zimmer nach ihrem opulenten Stilrezept gefragt.

 

Wohnzimmer

„Als wir einzogen, war alles frisch geweißt. Wir probierten also, hier ein minimalistisches Interior zu gestalten, merkten dann aber schnell, dass das nicht zu uns passt. George und ich sind Farbenfans – und lieben Häuser, wo man gar nicht weiß wo man zuerst hinschauen soll. Genau diesen Look wollten wir auch für unser Zuhause.“

„Unser Wohnzimmer ist mein Lieblingsraum. Hier ist es wahnsinnig gemütlich, gerade zu dieser Jahreszeit. Das Scott Sofa in Orange hatte ich vor unserem Einzug schon eine Weile im Auge. Es war das einzige Design bei dem ich mir sicher war, dass ich es für unser neues Haus kaufen will.“

„Der Rest des Wohnzimmers nahm dann um das Sofa herum Gestalt an. Der orange Samt sah schon vor weißer Wand toll aus – aber jetzt mit diesem dunklen, fast schwarzem Anthrazit? Der Hammer!“

„Nichts ist für immer. Deswegen haben wir keine Angst vor intensiven Wandfarben – man kann schließlich alles wieder ändern/ austauschen/ anstreichen wenn es nicht mehr gefällt.“

„Wir hatten einfach Spaß, als wir uns hier eingerichtet haben und experimentierten viel mit Farbe. Aber ehrlich? Nicht alles war gut überlegt – wir haben einfach gemacht, was uns in den Kopf kam.“

Esszimmer

„Wir sind große Fans von Neonleuchten – George hat eine Bar in Manchester, die voll ist mit den bunten Röhren. Er hatte auch die Idee, die leere Wand im Esszimmer mit einer Lichtinstallation zu schmücken. Wir haben die Lyrics von unserem Lied verwendet und in meiner Handschrift anfertigen lassen. Das Ergebnis ist also wirklich einzigartig.“

„Das Midcentury-Sideboard haben wir mit einem passenden Satz alter Schulstühle in einem Antikshop entdeckt. Der Raum hat sich dann irgendwie um diese Stücke entwickelt: Passende Leuchten aus den 60ern und grüne Wände. Hat alles etwas gedauert aber dafür ist es jetzt der perfekte Raum für Dinnerpartys.“

„George und ich lieben Musik und wollten das auch in unserem Zuhause zeigen. Gitarren an den Wänden, Konzertposter, Bilder unserer liebsten Bands und nicht zuletzt unsere Plattensammlung. Gerade die 60er und 70er finden wir wahnsinnig inspirierend. Sieht man auch, oder?“

„Das Licht macht die Atmosphäre in jedem Zimmer, deswegen ist es super wichtig, dass die Beleuchtung stimmt. Wir haben bei uns schon drei mal die Lampen ausgetauscht, dabei wohnen wir hier erst seit einem Jahr.“

„Ich bin besessen von tollen Lampendesigns: Statement-Pieces für die Zimmerdecke sind ein Muss, finde ich. Lampen sind klar meine Schwäche – ich kann nicht aufhören, neue zu kaufen.“

Gästezimmer

„Mein Einrichtungstipp? Bloß keine Eile. Die bereut man meist. Die ersten Projekte, die wir hier angegangen sind, sind genau die, die ich jetzt ändern will. Aber so ist das eben, wenn man ein Haus renoviert.“

„Mein Rat beim Kunst kaufen ist es, ist nicht lange zu überlegen wo es hinpasst. Man findet im Nachhinein eigentlich immer einen Platz zum Aufhängen.“

Badezimmer

„Unser altes Badezimmer sah recht nichtssagend aus, wir wollten etwas mehr Persönlichkeit. Da sieht man mal wieder, was man mit einem kleinen Zimmer so alles machen kann: Ich liebe diesen perfekten rosa Spa-Bereich.“

„Das Haus stammt aus der viktorianischen Zeit, das wollten wir auch im Design reflektieren. Verlegt haben wir also rosa Fliesen im klassischen Fischgräten-Look.“

Ankleidezimmer

„Ich glaube, es gibt weder in der Mode noch im Interior Regeln, denen man folgen sollte. Man muss seinen Instinkten folgen und einfach machen, was einem gefällt. Das wird dann schon.“

„Eine ungeschriebene Regel ist, dass in jedem Zimmer ein antikes Stück stehen muss. Das hat prima geklappt. Ich kleide mich auch nach genau diesem Prinzip: neue Stücke gemixt mit Vintage.“

Homeoffice

„Mein Homeoffice ist recht klein – es war nicht leicht den Bereich zu stylen. Die Möbel mussten wir ziemlich oft von A nach B schieben bevor wir happy waren. Aber jetzt stimmt alles, denke ich.“

„Hell, bunt und motivierend. Das war mein Plan für das Homeoffice – deswegen habe ich mich auch für das Korallenrot an der Wand entschieden. Dazu sollte es dann auch noch etwas Antikes sein. Der Paco Schreibtisch von MADE passt zum Glück genau in dieses Konzept.“

„Eines meiner Lieblingsstücke ist der Raumteiler aus Korb. Er ist so schlicht und es ist toll, dass meine Kleiderstange einfach dahinter verschwindet. Klar, meine Outfits sind wichtig für meinen Job aber das Durcheinander von Blusen, Jacken und Co sorgt nicht gerade für eine Zen-Atmosphäre im Raum.“

Schlafzimmer

„George besaß dieses fantastische, antike Bett mit einem exquisiten Kopfteil. Erst dachte ich, es ist nicht so ganz mein Geschmack. Aber mit Midcentury-Designs und viel Samt finde ich den Look jetzt sehr harmonisch.“

„Den rosa Margot Sessel hat George ausgesucht, nachdem er ihn in einer Hotellobby entdeckte. Ich habe George selten für einen Vorschlag so geliebt.“

„Ich liebe unser Haus und auch nur der Gedanke daran, hier mal auszuziehen, macht mich traurig. Wir sind schon ein wenig stolz darauf, was wir in nur einem Jahr hier erreicht haben. Na klar, es gibt noch viel zu tun: Die Küche muss renoviert, die Heizkörper ausgetauscht und der Keller bewohnbar gemacht werden – aber es fühlt sich schon jetzt wie ‚Megans und Georges Zuhause‘ an. Und das war uns unglaublich wichtig.“

Autor: Natalie Wall
Fotograf: Veerle Evens

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