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Susie Young, sitzend am Esstisch ihres Zuhauses in London

Ganz spontan: Wie sich sich Susie Stück für Stück ihr Haus einrichtete.

Ein Look, für immer und ewig? Nein, das kann sich Susie Young wirklich nicht vorstellen. Die Hochzeitsplanerin und Gründerin von Knot & Pop entwickelt das Interior ihres Hauses ständig weiter. Ob Mitbringsel aus der Arbeit, zufällige Fundstücke oder vererbte Möbelstücke: Ihr Zuhause in East London, wo sie mit ihrem Ehemann lebt, verändert sich ständig. Uns hat sie eine Hometour gegeben.

Grüße aus der Vergangheit

Als Hochzeitsplanerin arbeitet Susie mit den Erinnerungen anderer Leute. In ihrem Zuhause beschäftigt sie sich mit ihrer eigenen Vergangenheit: „Wenn ich den Blick durch die Wohnung schweifen lasse, sehe ich lauter schöne Erinnerungsstücke. Das können Dinge aus meine Kindheit sein, tolle Reisesouvenire oder ein besonderes Geschenk.” Es müssen nicht um jeden Preis teure oder wertvolle Objekte sein. „Als meine Schwester und ich noch klein waren, liebten wir die PEZ-Spender. Ich haben einige davon aufgehoben, inzwischen ist das eine stattliche Sammlung.”

Professionelle Wunschliste

In ihrem Job entwirft Susie traumhafte Kulissen, wobei sie unterschiedliche Stile zu einem stimmigen Mix komponiert. Neue Ideen holt sie sich gerne auf Messen oder Ausstellungen: „Es passiert immer wieder, dass ich bei der Recherche für Klienten etwas für unser Zuhause entdecke.”

Zum Mitnehmen

Die Engländerin scheut sich auch nicht davor, neue Ideen einfach auszuprobieren. Wie praktisch, dass sie quasi direkt an der Quelle sitzt. „Nach manchen Veranstaltung habe ich die Dinge, die meine Klienten nicht gefallen haben, einfach eingepackt.”

Neues willkommen

Immer auf der Suche nach Neuem zu sein – ob talentierten Kreativen oder neue Dekoideen – gehört für Josie zum Job. Dabei lässt sich Arbeit und Privates eben nicht immer trennen: „Dadurch, dass ich ständig nach neuen Dingen für Paare oder Klienten recherchiere, habe ich eine Schwäche für Vasen, Kerzen und Keramiken entwickelt. Wer mich kennt, weiß, dass ich beim Einkauf für ein Event auch gerne mal noch was für meine eigene Wohnung besorge.”

Nie fertig

Für Susie hört die Arbeit an einem Interior nie auf – man kann einen Raum immer in eine neue Richtung dirigieren. „Das Wohnzimmer sieht heute ganz anders aus als nach dem Einzug. Wir haben das Sofa umgestellt, die Kissen ausgetauscht und dann gleich auch noch neue Vasen aufgestellt.”

Farbwechsel

Ihre Klienten haben ganz unterschiedliche Geschmäcker und Ideen, was Susie immer wieder neu inspiriert. Manchmal passiert das ganz unbewusst. „Ich habe eindeutig Farbphasen. Nach einem Event, das von indigoblauen Shiboristoffen inspiriert war, musste unser grünes Sofa Platz machen für ein blaues Modell von MADE.COM. Das hat dann dazu geführt, dass auch noch ein blauer Teppich unter den Esstisch kam.”

Sich selbst treu sein

Letztlich sollte natürlich jedes Interior dem Geschmack und den Gewohnheiten seiner Bewohner entsprechen: „Sicher, manch einer würde vielleicht behaupten, ich wäre ein bisschen zwanghaft, weil ich all Bücher im Regal mit dem Rücken zur Wand aufgestellt habe. Aber mich die haben die unterschiedlichen Farben der Buchrücken gestört. Die neutralen Farben der Seiten gefallen mir besser.”

Dinge ändern sich

In ihrem Job hört sie oft den Satz „Bis in alle Ewigkeit“. Dieses Versprechen, findet Josie, sollte man nicht unbedingt auf die eigenen vier Wände übertragen. „Es gibt hier soviel, was ich gerne neu machen würde. Wir leben ja jetzt schon sieben Jahre hier! Beim nächsten Umzug werde ich definitiv mutiger bei der Wahl der Wandfarben sein. Darauf freue ich mich schon.”

Autor: Carly-Ann Clements
Fotograf: Liz Seabrook

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