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Wanderlust Décor: Miami trifft Kairo im Interior der Französin Alix Petit

Wanderlust Décor: Miami trifft Kairo im Interior der Französin Alix Petit

Paris ist nicht genug. Alix Petit, Gründerin des Labels Heimstone, und ihr Mann Onur haben sich gleich die ganze Welt in ihr Zuhause geholt: New York in die Küche, Miami in ihr Wohnzimmer und Kairo in die Lounge. Wie bei einem solchen Stilmix ein harmonisches, modernes Interior entsteht? Genau das haben wir die Designerin bei unserem Besuch gefragt.  

 

Zurück in Paris

Nach drei Jahren in New York war es für Alix und Onur Zeit, mit ihren Töchtern Ellis und der Jüngsten, Panda, nach Paris zurückzukehren. Das Paar verliebte sich sofort in die neue Nachbarschaft, nur im neuen 150 m²Apartment gab es einiges zu tun: „Es war in gutem Zustand, nur hat es der Vorbesitzer von der Decke bis zum Boden Schwarz gestrichen. Es musste also neue Wandfarbe her – die schwarzen Dielenbretter behielten wir aber. Dazu kam noch eine neue Küche,“ berichtet Alix.

An die Arbeit

Wenn ein Haus renoviert werden muss, macht es das für viele Käufer sofort uninteressant. Nicht so für Alix und Onur: „Interiordesign ist eine fantastische Möglichkeit sich selbst auszudrücken. Wir wollten hier eine bestimmte Stimmung und Atmosphäre erzeugen, weniger strengen Stilvorgaben folgen.“   

Miami Vibes

Viel Rattan, exotische Muster, große Zimmerpflanzen, ein Barwagen und Accessoires in Gold: „Unser Wohnzimmer ist Miami Beach, circa 1975“, erklärt die Modedesignerin. „Die Wände Rosa zu streichen war die Idee meines Mannes. Gäste denken immer sofort, dass das von mir kam, stimmt aber nicht. Onur entschied sich für „Calamine“ von Farrow & Ball.“  

Luxus Light

„Ich wollte schon immer eine Cocktailbar, leider haben wir dafür keinen Platz. Also habe ich aus Flohmarktfunden kurzerhand eine Cocktailecke gemacht. Der Barwagen hat mich gerade mal 30 € gekostet – er sieht so glamourös aus neben der eleganten Faye Lampe.“

Auf großer Reise

„Mein Mann ist Türke, in Australien aufgewachsen und hat dann die Welt bereist. Ich bin Französin und liebe die Staaten. Wir sind zusammen viel unterwegs, lebten lange in New York und heute in Paris. Unser Stil ist modern – aber inspiriert von einer kosmopolitischen Art zu leben.“

Truhe Love

„Die Daven Truhen sind wahnsinnig praktisch, man kann sie für alles Mögliche verwenden. Im Moment bewahre ich Feuerholz in ihnen auf, meine Tochter lässt Spielzeug darin verschwinden. Und das Gelb ist ein toller Akzent vor der rosa Wand.“

New York, New York

In New York verliebte sich Alix in die schlichten Fliesen der U-Bahn-Stationen. Den Look hat sie in ihrer Küche mit weißen Kacheln und Lampen im Industrial-Style nachempfunden: „Die Küche ist der wichtigste Raum in unserem Zuhause, deswegen haben wir sie beim Umbau in die Mitte der Wohnung verlegt.“

Kompromisse machen

„Wir kochen gerne und viel und die offene Küche ist ideal für entspannte Dinnerpartys. Sie einzubauen war beim Umbau die größte Herausforderung – wir hatten ja kaum Platz. Auf einige Küchenschränke mussten wir deswegen verzichten.“

Serienabend im Paradies

„Es gibt nichts Besseres als gemütliche Abende mit guten Filmen. Für das Fernsehzimmer wollte ich mir deswegen schon etwas gönnen. Das Ergebnis ist ein Interior mit eleganten asiatischen Bambusleuchten und ägyptischer Tapete.“

Eine Frage der Technik

„Das Esme Lowboard ist mein Lieblingsdesign von MADE.com. Schau dir nur mal die Silhouette an – so modern und hat trotzdem Retro-Charme. Dabei ist es so schwer, stylishe Technikaufbewahrung zu finden.“    

Musterhaft

„Im Zimmer meiner Tochter wollte ich einen erwachsenen Stil – kein Glitzer oder Pink. Ich bin vernarrt in Farben und schöne Tapeten und habe mich für ein Design von India Mahdavi entschieden. Das Muster war nicht leicht zu stylen aber mit dem Ergebnis bin ich happy.“  

Überraschung

„Wie schön ist das Homeoffice meines Mannes geworden? Um den Look zu erzielen, mussten wir eine Wand einreißen – nur um dahinter die runde Wand eines alten Treppenhauses zu finden. Die haben wir dann mit einer tropischen Gucci Tapete in Szene gesetzt.“

Paris, I love you

„Designhotels sind meine Inspiration. Im Schlafzimmer wollte ich den Stil Pariser Hotelzimmer umsetzen: Ein schlichter, eleganter Raum mit zeitlosen Möbeln. Es ist dann auch ein ruhiges Interior geworden, in dem man sich wunderbar entspannen kann.“

Helle Freude

„Die Faye Tischlampen musste ich einfach haben. Ich habe gleich zwei bestellt – für jeden Nachttisch eine. Für mich ist schönes Licht fast das Wichtigste in einer Wohnung, also bin ich bei der Lampenauswahl ziemlich wählerisch.“   

Autor: Manon Folligan
Fotograf: Julie Ansiau

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