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Blüten und Business: Durch den Tag mit Gründerin Lana Elie

Blüten und Business: Durch den Tag mit Gründerin Lana Elie

Lana Elie | CEO und Gründerin

In einem früheren Leben als Assistentin bei Burberry, verschickte Lana Elie ziemlich viele Blumensträuße an Kunden. Der Onlinehandel von Bouquets steckte da noch in den Kinderschuhen – die Idee zu einem ganz neuen Modell des Blumenhandels war geboren. Es folgten zunächst noch Kampagnen für Gucci und Marc Jacobs bevor die junge Britin Floom launchte. Ein Online-Marketplace für Blumen, der gerade in New York, L.A. und London (und bald auch bei uns) das Flower Business auf den Kopf stellt. Wir haben der Gründerin für einen Tag über die Schulter geschaut.

Mein Wecker klingelt ...

„Normalerweise um 6.40 am Morgen. Dann lese ich gleich als erstes für 20 Minuten E-Mails im Bett. Ich freue mich schon am Montag aufs Wochenende, in der Hoffnung, dann mal auszuschlafen. Meistens bin ich aber selbst dann schon um 8.00 aus dem Bett.“

Meine Morgenroutine ...

„Dauert ungefähr eine Stunde. Ich starte meinen Laptop bevor ich dusche, damit er schon mal hochfahren kann. Dann versuche ich, Ordnung in meinen Posteingang zu bringen während meine Haare trocknen. Dazu gibt es Tee oder, wenn ich Zeit habe, probiere ich mich auch mal an einer dieser Green-Smoothie-mit-Proteinpulver-Geschichten.“

Meine Lieblings-Apps ...

Momentum verfolgt meine Handy-Nutzung (ich bin immer im roten Bereich), Front ist super für E-Mails und Team-Arbeit, Headspace verwende ich nicht so regelmäßig wie ich gerne möchte – aber ich schwöre an stressigen Tagen auf die schnellen Schlaf- und Nervosität-Meditationen der App.“

Wie ich mit E-Mails umgehe ...

„Ich stelle Benachrichtigungen oft ab bis ich Zeit habe, meine Mails konzentriert anzugehen. Sind zwei bis drei Wörter genug oder brauche ich für die Antwort eher einen halben Tag? Und ich habe leider die schlechte Angewohnheit bis vor dem Einschlafen mit den Augen am Bildschirm zu kleben.“

Mein Arbeitstag beginnt ...

„In der Regel mit externen Meetings und dann geht es ab ins Office. Wenn einer unserer Floristen in der Nähe ist, schaue ich natürlich auch dort vorbei. Und ich liebe es, zufällig an einem unserer Partnergeschäfte vorbeizuspazieren.“

Wie alles anfing ...

„Ich bin in Bali groß geworden und habe deswegen eine Affinität zur Natur und zu Pflanzen, besonders zu allem was ein wenig wild und struppig wächst. Als ich zum Blumenmarkt recherchierte, habe ich da eine echte Lücke gesehen und wusste, da muss ich schnell sein.“

Die Marktlücke, die ich füllen wollte ...

„Bessere Produkte durch unkompliziertes, nahtloses Online-Shopping anzubieten. Genau zu sehen, was man bekommt bevor man bestellt. Zu wissen, wann geliefert wird – und dabei unabhängige, kleine Blumenläden zu unterstützen.“

Mein eigener Chef zu sein, bedeutet für mich ...

„Neue Dinge nach Belieben zu lernen und meinen Job aufregender zu gestalten, wenn mir mal langweilig wird. Der beste Teil des Chef-seins ist, dass Erfolg sich wie ein ganz persönlicher Triumph anfühlt. Der schlechteste Teil? Wie persönlich dafür auch Niederlagen sind.“

Bücher, die ich gerade lese ...

Wenn es hart auf hart kommt: Schwierige Management-Situationen und wie man sie meistert von Ben Horowitz. Es war ein Geschenk von einem befreundeten Gründer und ich kann ehrlich sagen, dass es eines der besten Business-Bücher ist, die ich je aufgeschlagen habe – und ich bin gerade mal halb durch!“

Die besten Business-Bücher für Gründer ...

Do Protect: Legal Advice for Startups von Jonathan Rees hat mir alles beigebracht, was ich über rechtliche Rahmenbedingungen wissen musste. The Founder’s Dilemmas von Noam Wasserman hat mich vor vielen Fehlern bewahrt. Und Lean Analytics ist super, wenn man sein Verständnis der Relevanz von Datenanalysen für Startups verbessern will.“

Ich habe Selbstzweifel ...

„Aber auch einen fantastischen Freundeskreis voller Leute, die auch Firmen gegründet haben. Viele von ihnen machen das schon viel länger als ich und ich frage sie regelmäßig um Rat. Das Schöne ist, dass sie zugeben auch nach Jahren im Business manchmal keine Ahnung zu haben, was sie da eigentlich machen.“

Die Idee zum Namen der Brand ...

„Kam mir als ich mit Freunden hin und her geschrieben habe. Ich so: Nichts mit Flower oder Bloom – das macht jeder. Und als ich die beiden Worte nebeneinander sah, hatte ich plötzlich die Idee. Alle meine Freunde fanden den Namen sofort toll – oder sie wollten, dass ich endlich aufhöre, sie damit zu nerven.“

Was ich gerne schon früher gewusst hätte ...

„Nur sehr wenige Gründer wissen ganz genau, was sie tun. Mein Tipp: Kenne deinen Markt und glaube an deine Idee – so sehr, dass es crazy wirkt, wenn alle anderen es nicht auch tun.“

Mein Mantra ist ...

„Mantras sind nicht so mein Ding aber vielleicht sowas wie: Just get sh*t done!“

Autor: Natalie Wall
Fotograf: Liz Seabrook

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