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Veganer Vorratsschrank: Essentials für die pflanzliche Küche

Wenn es schwierig wird, an gewisse Zutaten heranzukommen (ja, Backhefe, du bist gemeint) und ein täglicher Trip zum Gemüseladen wegen langer Schlangen wenig attraktiv ist, wie kocht man dann als Veganer(in) trotzdem so, dass es nicht langweilig wird? Patricia Hoos, in Berlin lebende Food-Bloggerin und Vollzeit-Veganerin, gab uns während einer (sozial distanzierten) Tour durch ihre Speisekammer einige Tipps dazu.

@theveganloversclub

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1. Nicht nur in Krisenzeiten, auch im „normalen“ Alltag empfehle ich einen kleinen aber sinnvollen Lebensmittelvorrat zu Hause zu haben – aber immer maßvoll und passend zu deinem Lifestyle. Dann kannst du nicht nur auf die schnelle ein leckeres Gericht zaubern, du kannst auch mal kreativ werden oder Zutaten ganz neu kombinieren. Dabei kommen manchmal tolle neue Rezepte heraus.

2. Reis, Pasta, Hefe und Mehl sind die Basics – das ist noch lange nicht alles. Dazu kommen in meinem Vorratsschrank eine Auswahl an Getreidesorten, etwa Buchweizen, Quinoa, Graupen und Haferflocken. Was noch? Verschiedene Linsensorten, Kichererbsen, Bohnen und natürlich Nüsse, Süßungsmittel und Gewürze.

3. Frische Lebensmittel, die sich gut lagern lassen? Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch und Äpfel. Kartoffeln passen auch ganz wunderbar zu braunen Linsen. Probiere vielleicht mal dieses Rezept aus: Kartoffeln mit Schale einen Tag vor dem Verzehr kochen und über Nacht abkühlen lassen. Dann die Schale wie bei Pellkartoffeln abziehen, Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit etwas Salz und Olivenöl kross anbraten. Tellerlinsen in etwas Gemüsebrühe garen, abgießen und mit den Bratkartoffeln anrichten. Wer einen kleinen Kräutergarten zuhause hat, dem empfehle ich etwas frischen Schnittlauch dazu. Super einfach, super lecker. 

4. Richtig gelagert, lassen sich Lebensmittel länger aufbewahren. Reis, Nudeln, Mehl, alle Getreidesorten, Nüsse, Fleischersatzprodukte und Gewürze immer trocken lagern. Ich verwende hier verschliessbare Glasgefäße, am liebsten solche mit Schraubverschluss. Das verhindert zum einen das Luftfeuchtigkeit an die Lebensmittel gelangt und hält zum anderen Insekten fern. Kartoffeln sollte man übrigens niemals im Kühlschrank aufbewahren – lieber an einem dunklen, trockenen Ort in einem Leinenbeutel lagern.

5. Zum Schluss noch ein Rezept, mit Zutaten, die ich eigentlich immer zuhause habe: Dafür nimmst du 400 Gramm weiße Bohnen (eine Dose), 1 EL Olivenöl, 1 mittelgroße Zwiebel, 4 EL Hefeflocken, 1 TL Meersalz, 1 Knoblauchzehe und etwas Pfeffer. Bohnen abgießen, Zwiebel und Knoblauch schälen und zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Multizerkleinerer geben und zu einer feinen Paste mixen. Köstlich auf frischem Brot Brot oder als Topping auf Salat.

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Autor: Lisa Wenske

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