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Villa Kunterbunt: Das schottische Familienzuhause von Neil & Will

Villa Kunterbunt: Das schottische Familienzuhause von Neil & Will

„Ein Zuhause zu designen muss Spaß machen.“ Mit dieser Philosphie machte sich Neil Harman an die Renovierung einer alten viktorianischen Villa in Schottland. „Der Spaßfaktor ist nicht immer selbstverständlich, vor allem wenn man an einer Renovierung in diesem Umfang arbeitet.“ Als Berater ist Neil zum Glück Experte im Management komplizierter Projekte – und designte erfolgreich ein liebevolles, farbenfrohes Zuhause für seinen Mann Will, Sohn Hugo und Hund Seven.

 

Und los

Am Anfang stand eine heruntergekommene, viktorianische Ruine nördlich von Edinburgh: „Wir haben bis auf die Wände erst mal alles rausgerissen.” Es folgte ein Anbau und eine Umstrukturierung der Wohnräume. Das Ergebnis? „Ein modernes Zuhause mit historischer Fassade.”

Unendliche Weiten

Wir verbringen viel Zeit in der Küche/ Esszimmer/ Wohnbereich – das nennen wir das „Super Zimmer.” Wenn man ein Kind hat, will man nicht den Überblick verlieren. Für uns war deswegen ein großer, funktionaler Raum ein absolutes Muss.”

Feuer und Flamme

Neil und Will haben ihre große Wohnküche dank vieler gemütlicher Ecken trotzdem sehr wohnlich gestaltet – vom offenem Kamin bis hin zu den kuscheligen Sofas: „Wir machen es uns gerne so richtig gemütlich. Am liebsten mit weichen Decken und Kerzen vor dem Kamin. Als Familie gibt es nichts Schöneres.”

Alles leuchtet

Einen sanften Glow kreiert Neil mit vielen verteilten Lichtquellen im Raum: „Man unterschätzt gerne den Effekt guter Beleuchtung. Eine Stehlampe hier, dort eine Tischlampe und natürlich moderne Kronleuchter. Und ganz wichtig: Spiegel, die das Kerzenlicht schön reflektieren.”

Küchenfee

„Ich liebe unsere Küche. Es hat auch wirklich lange gedauert, bis wir mit ihrem Design zufrieden waren. Aber ganz unter uns: Will ist zuständig für das Kochen. Mich sieht man hier nur, wenn Gäste da sind – ich bin verantwortlich für die Gin & Tonics ...”

Gute-Laune-Look

„Wegen des Interior-Design sollte man wirklich nicht lange grübeln oder gar blind Trends mitmachen. Umgib dich einfach mit Dingen, die dich glücklich machen.” Bei Neil und Will sind das Nippes in Hundeform: „Die sind im ganzen Haus verteilt. Wir haben auch eine alte Schürze gerahmt. Humorvolle Details lockern doch gleich alles ein wenig auf.”

Grüner Bereich

„Wir hosten wahnsinnig gerne Gartenpartys, deswegen haben wir die Terrasse gleich als Teil des Wohnzimmers konzipiert: Ganze acht Meter misst die Fensterfront zum Garten hin, die wir an Sonnentagen komplett öffnen können.”

Hello sunshine

„Der Garten war ganz klar einer der Hauptgründe, warum wir uns für dieses Haus entschieden haben – er ist über 4000m² groß und bekommt für schottische Verhältnisse wirklich viel Sonnenlicht. Hugo liebt es, hier zu spielen.”

Lange Geschichte

„Nach vielem Auf und Ab bekamen wir unseren Sohn von einer Leihmutter in Maine in den USA – Wills Heimat. Portland hat ja eine lange Tradition als Industrie-Stadt. Das wollte ich auch in unserem Zuhause aufgreifen und habe viele Elemente im Fabrikstil verarbeitet.”

Maine, USA

„Zufälligerweise ist unser Haus auch noch in der Main Street – also haben wir es kurzerhand „The Maine House” getauft. Zwei Uhren im Flur zeigen die Uhrzeit in Schottland und in Hugos Geburtsort Maine.”

Happy Home

„Ich mag es total, verschiedene Designstile zu mixen – am liebsten modernes Design mit Accessoires, die ich in lokalen Vintage-Shops und auf Flohmärkten entdecke.“  

Freigabe ab 18

„Das hier nennen wir das Gin-und-Tonic-Zimmer. Aus offensichtlichen Gründen. Der Raum ist nur für Erwachsene und zum Relaxen haben wir statt Sofas knallige Cocktail-Sessel gewählt.“

Boutique-Style

„Die Hive Pendelleuchten neben unserem Bett kommentiert wirklich jeder. Kein Wunder – der fabelhafte Kontrast des geometrischen Metalldesigns vor der sonnengelben Wand erinnert fast an ein Hotel.“

Verliebt in Farbe

„Viel Schwarz und Grau stelle ich gerne sehr bunte Farben gegenüber: die sonnengelbe Wand im Schlafzimmer zum Beispiel. Farbige Accessoires entdeckt man im ganzen Haus.“

Eine Frage der Größe

„Proportionen sind das A und O: Ein großer Raum braucht große Möbel – kleine Gegenstände verlieren sich einfach. Ich habe keine Angst, bei den Dimensionen auch mal ein Risiko einzugehen.“

Eine glückliche Familie

„Als wir das Haus kauften, war noch nicht klar, ob wir mal als Familie leben werden. Also gestaltete ich ein Interior, das auch für Zwei gut funktionieren würde. Was jetzt das Kinderzimmer ist, hätte auch Homeoffice werden können – deswegen ist es Gelb und Schwarz, nicht etwa Babyblau.“

Weich geworden

„Komfort ist fast wichtiger als der Look. Deswegen brauche ich viele weiche Decken und Kissen, die ich im ganzen Haus verteile. Sie sind auch perfekt, wenn man etwas mehr Farbe will.“

Ende gut ...

„Unser Haus ist unser Für-immer-Zuhause. Ein Zuhause für unsere Familie, das mit uns wächst. Als wir Hugo zu uns holten, hat auf einmal alles Sinn gemacht – und es ist so wundervoll, zu sehen, wie er sich hier vom Baby zum quirligen Kleinkind entwickelt hat.“

Autor: Carrie Mitchell
Fotograf: Susie Lowe

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