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Warum YouTube ein Freund ist (und andere Dinge, die ich beim Renovieren lernte)

Die gute Nachricht: Jede Renovierung ist irgendwann vorbei. Die schlechte: Bis es soweit ist, gibt es noch einige Herausforderungen zu umschiffen. Melanie Kieback weiß wovon sie redet, denn die Transformation ihrer Zwei-Zimmer-Altbauwohnung in Berlin brachte sie erfolgreich hinter sich – und hat dabei einiges gelernt. Wer also gerade bis über beide Ohren mit Malerkrepp und Staub bedeckt ist: runterscrollen und Melanies Tipps lesen.

@vanellimelli

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1. Da ich es nicht abwarten konnte einzuziehen, haben wir uns direkt auf drei Baustellen gestürzt: Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer. Das Resultat: Erfolgserlebnisse gehen unter und man verliert schnell die Motivation. Mein Rat: Besser ist es, Zimmer für Zimmer abzuarbeiten. 

2. Ob ich in meinem Leben schon mal Fliesen verlegt habe? Natürlich nicht. But who taught me? YouTube did! Natürlich sieht das Ergebnis nie aus, wie beim Profi. Aber wenn ich mir heute meine Küche angucke, dann weiß ich, dass ich die Fliesen an die Wand gebracht habe. Und das ist ein ziemlich tolles Gefühl.

3. Lass dir helfen. Ich bin große Verfechterin des Satzes „Selbst ist die Frau“ –  aber im Nachhinein kann ich dringend empfehlen, für Dinge wie Küchen rausreißen oder hohe Wände streichen ein paar extra Hände dazu zu holen. Mich hat meine Mama unterstützt und ich bin total stolz auf das, was wir zusammen geschafft haben.

4. Fliesen abklopfen, Kabelkanäle fräsen, Laminat zuschneiden – bei so viel Arbeit ist man irgendwann mental und körperlich einfach nicht mehr ganz auf der Höhe. Deswegen: Pausen. Es ist total ok ein Wochenende mal was anderes zu machen. Danach geht’s mit verheilten Blasen und neuer Kraft gleich viel leichter weiter. 

5. Lass dir Zeit beim Einrichten. Ich hatte wirklich keinen Plan in welche Design-Richtung ich gehen wollte, habe mir aber zum Glück die Zeit genommen, ausführlich im Internet zu recherchieren. Das einzige, was von Anfang an feststand war das grüne Samtsofa – der Rest kam nach und nach dazu. 

6. Und noch ein Tipp zur Einrichtung: Bei den Möbeln war mir wichtig Alt und Neu zu mixen. Ich bin großer Fan von alten Dingen wie zum Beispiel Schallplatten oder einer echten Stereoanlage oder auch einfach nur von neuen Dingen, die alt aussehen. Manchmal habe ich das Gefühl ich bin im falschen Jahrzehnt geboren worden. 

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@vanellimelli

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Autor: Lisa Wenske

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