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Wohnen mit Kunst: Wie man Bilder richtig aufhängt

Perfekte Rahmenbedingungen: Überlegt platzierte Prints, Fotografien und Gemälde können dein Zuhause in eine ganz private Galerie verwandeln. Wie man es richtig macht? Am besten mit Hilfe unseres Step-by-Step-Guides, denn hier zeigen wir dir, wie deine Bilderhängung zum Gesamtkunstwerk wird.

 

Bohrlöcher, Raumwirkung und Komposition können zu echten Stressfaktoren werden. Damit du – und dein Vermieter – am Ende mit der Wandverzierung glücklich seid, hältst du dich am besten an unsere Tipps: Wir erklären, was es zu beachten gibt.

Wand und Bild vermessen

Bevor du nach Hammer und Nagel greifst, überlege genau, wo deine Bilder hängen sollen. In welchem Zimmer? An welcher Wand? Soll es mehr als ein Bild werden? Damit das Ensemble im Raum stimmig wirkt, orientiere dich an dieser Formel: Wandbreite multipliziert mit 0,57. Sie hilft dabei, die richtige Platzierung der Bilder an der Wand zu bestimmen.

Schritt 1: Bestimme die Breite der Wand.

Schritt 2: Um das perfekte Verhältnis vom Bild zur Wand zu finden, multipliziere die Wandbreite mit 0,57.

Schritt 3: Hänge die Bilder zentriert auf – mit einem schmalen Abstand wie oben im Bild, aber in der Breite nicht mehr als der Wert, den du errechnet hast.

Die richtige Höhe

Unbedingt zu bedenken: Wie hoch sollen die Bilder an der Wand hängen? Das mag subjektiv erscheinen, ist aber eine exakte Wissenschaft. Mit diesem Kniff, den wir uns von Museen abgeschaut haben, machst du es richtig:

Die Museumshängung

Schritt 1: Vom Fußboden nach oben 145 cm abmessen.

Schritt 2: Die Länge des Bildes bestimmen und durch 2 teilen. Diesen Wert nennen wir A.

Schritt 3: Sollte bei deinem Bild die Aufhängung nicht unsichtbar an der Rahmenrückseite versteckt sein, bestimme den Abstand der Aufhängung zur Oberkante des Rahmens. Das ist Wert B.

Schritt 4: Addiere 145 cm zu Wert A. Ziehe vom Ergebnis den Wert B ab.

Schritt 5: Markiere die errechnete Position an der Wand.

Höre auf deine Intuition

Lichteinfall, Deckenhöhe, Einrichtungsstil. Natürlich sind nicht alle Räume gleich und die Museumshängung mag nicht für jedes Interior die geeignete Strategie sein. Ein geschulter Blick kann hier viel bewirken. Wenn du es dir zutraust, verlasse dich also ruhig auf dein Bauchgefühl.

Die Gruppenhängung

Schritt 1: Bei paralleler Anordnung: Stelle sicher, dass die Mitte jedes Bildes 145 cm über dem Boden liegt.

Schritt 2: Bei einer Petersburger Hängung: Hier sollte die Mitte der Bildgruppe 145 cm über dem Boden liegen.

Die Raumwirkung

Das ideale Zimmer für Kunst gibt es nicht. Ein Bild kann in unterschiedlichen Settings immer wieder ganz anders wirken und jeder muss für sich selbst herausfinden, wie er ein Werk bei sich Zuhause inszenieren will. Eine kleine Orientierungshilfe: die Möbel und der Stil deines Hauses. Kein Bild sollte mit der Einrichtung im Konkurrenzkampf stehen. Wie du das vermeidest? Genau so:

Kunstaufhängung über dem Sofa

Schritt 1: Das Sofa vermessen. Die Länge des Bildes beträgt im Idealfall ⅔ der Sofabreite.

Schritt 2: Dann 15 bis 20 cm vom Sofa nach oben abmessen und an der Wand markieren – dort sollte die Rahmenunterkante abschließen.

Kunstaufhängung über dem Kamin

Step 1: Den Kamin vermessen. Die Breite des Bildes beträgt idealerweise mindestens ⅔ der Kaminbreite.

Step 2: Dann 10 bis 30 cm vom Kaminsims nach oben abmessen und an der Wand markieren – dort sollte die Rahmenunterkante abschließen.

Kunstaufhängung über der Treppe

Schritt 1: Vom Fußboden 145 cm nach oben abmessen –  dort sollte die Mitte des ersten Bildes liegen.

Schritt 2: Das wiederholst du über jeder dritten Treppenstufe.  

Die Wahl des Bildes

Wohnen mit Kunst ist keine Kunst. Die Wahl des richtigen Bildes schon. Was wirklich wichtig ist: Eine mit Raum und Einrichtung kompatible Größe, die auf die Proportionen des Zimmers abgestimmt ist.

Das Beste aus Proportionen herausholen

Schritt 1: Begutachte Zimmer und Einrichtung genau. Was zeichnet beide aus?

Schritt 2: Volle Räume mit viel Dekoration kann ein großflächiges Bild strukturieren.

Schritt 3: Kleinteilige Bildaufhängungen wirken erst in sparsam eingerichteten Interiors.

Schritt 4: Im Schlafzimmer sollten Bilder genau über der Mitte des Bettes hängen.

Gruppendynamik

Du hast dich für eine eklektische Gruppierung deiner Kunstwerke entschieden? Damit die Komposition am Ende ordentlich aussieht, gibt es ein paar einfache Dinge zu beachten.

Die lose Gruppe

Schritt 1: Wähle das zentrale Kunstwerk

Schritt: 2: Dann an der Wand 145 cm abmessen – dort sollte der Mittelpunkt dieses Kunstwerks sein.

Schritt 3: Von dieser Mitte her nun alle weiteren Bilder um das zentrale Bild arrangieren – die Mittellinie durch die gesamte Komposition sollte durchgängig bei 145 cm über dem Boden liegen.

Schritt 4: Prüfe, dass der Abstand zwischen allen Bildern gleich ist.

Tipp: Im westlichen Kulturkreis lesen wir von links nach rechts. An diese Bewegung ist unser Auge gewöhnt, was du dir bei der Aufhängung zu Nutze machen kannst: Hänge das größte, dominierende Bild oben links, alle weiteren rechts davon auf.

In Reih und Glied

Schritt 1: Wähle ähnliche Arbeiten in der gleichen Größe.

Schritt 2: Hänge die Bilder gleichmäßig mit 5 bis 7 cm Abstand zueinander auf.

Schritt 3: Kleine Lücken kannst du mit Lampen oder Möbeln kaschieren.

Autor: Carly-Ann Clements

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